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REFA/VDG-
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· Marktorientierten Prozessorganisation | |
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· Konzentration auf die Kernkompetenzen | |
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· Konsequente Planung und Neugestaltung der Prozesse | |
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· Klare Informationsstrategie – und –Umsetzung |

Ein weiteres, wesentliches Element der Wettbewerbssicherung ist die Erweiterung der Wertschöpfungskette auf die Bedürfnisse des Marktes.
Neben den bisherigen Leistungen, die im unmittelbaren Zusammenhang mit der Gussproduktion stehen, werden verstärkt Leistungen im Vorfeld der Gussproduktion und Leistungen, die der Gussproduktion nachgelagert sind, vom Kunden gefordert.

Der Maßstab für einen gut geplanten und optimalen Fertigungsprozess ist die Prozesseffizienz (Wirkungsgrad von Prozessen).
Prozesseffizienz = Bearbeitungszeit
Durchlaufzeit
Die wertschöpfenden Tätigkeiten zu erhöhen und nicht – wertschöpfende Tätigkeiten zu vermeiden ist eine Hauptaufgabe der Planung und Gestaltung der Fertigungsprozesse und stellt auch gleichzeitig eine Daueraufgabe dar.
Grundlagen zur Planung und Optimierung der Fertigungsprozesse:
Hier stellt sich erst einmal die Frage:
Was ist ein Prozess?
Jede Arbeit, die wir tun, ist ein Prozess, eine Folge von Tätigkeiten, die ein Produkt oder Dienstleistung, welche die Bedürfnisse und Wünsche unserer Kunden erfüllen. Um den Erwartungen unserer Kunden gerecht zu werden, müssen wir zunächst ihre Anforderungen kennen ( muss Grundlage der Angebotskalkulation sein).
Die Anforderungen beschreiben das Produkt. Wenn wir die Anforderungen an unsere Arbeit genau kennen, können wir die Kundenansprüche erfüllen und Abweichungen von vorn herein vermeiden. Die Anforderungen beschreiben das Ergebnis des Prozesses.
Ein wesentliches Element in der ganzheitlichen Planung und Optimierung ist die interne Kunden-Liefenanten Beziehung. Interne Kunden sind die Mitarbeiter, die im nächsten Arbeitsvorgang an der Herstellung des Produktes bzw. der Dienstleistung beteiligt sind.
Beispiel: Kernfertigung
Die Kernmacherei ist Lieferant anforderungsgerechter Kerne an die Formanlage, die Formanlage ist Kunde der Kernmacherei. Bei einer guten Lieferanten/Kunden-Beziehung versuchen beide Seiten die Arbeitsprozesse des anderen zu verstehen.
Dieses gegenseitige Verständnis erlaubt es, Anforderungen zu vereinbaren, die sowohl die Fähigkeiten des Lieferanten als auch die Bedürfnisse des Kunden berücksichtigen.
In Verbindung mit einem Controlling-System können Abweichungen zeitnah erkannt und korrigiert werden.

Zur Überwachung der Wirtschaftlichkeit aller Planungs- und Optimierungsmaßnahmen im Bereich der Prozessverbesserung ist eine gesicherte und nach dem Verursacherprinzip aufgebaute Kostenrechnung erforderlich.
Die ganzheitliche Ist-Analyse entspricht einem Spiegelbild der Fertigung über die gesamte Prozess- und Wertschöpfungskette.
Zur systematischen Analyse hat sich ein Arbeitsblatt zum Prozessmodell als Hilfsmittel erwiesen.

Nach der differenzierten Erfassung der Prozessschritte in Form von Ablaufstudien erfolgt eine Zuordnung entsprechend der Prozessleistungsarten.

Der Wirkungsgrad der Fertigungsprozesse ist die Prozesseffizienz.
Nach den Optimierungsmaßnahmen wird die Prozesseffizienz im Soll-Zustand ermittelt und als Kennzahl ausgewiesen und überwacht. Nach der Einführung der optimierten Soll-Konzeption wird diese in den KVP-Prozess zur weiteren ständigen Verbesserung überführt.
Anhand praktischer Beispiele wird die Vorgehensweise zur Planung und Optimierung der Fertigungsprozesse dokumentiert.
Zur Sicherung der Wirtschaftlichkeit und der Wettbewerbsfähigkeit ist kein Krisenmanagement sondern ein aktives Chancenmanagement das Erfolgsrezept.

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Copyright © 2003 REFA/VDG-FACHAUSSCHUSS GIESSEREI
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